International Ice Hockey Federation

Informationen

Turnierformat

 

Die zehn Mannschaften werden in der Vorrunde in zwei Gruppen zu je fünf Teams aufgeteilt.

Innerhalb der Gruppe spielt jedes Team gegen alle Gruppengegner (Round Robin). Die ersten vier Mannschaften pro Gruppe ziehen in die Play-off-Runde ein, während die Gruppenletzten die Relegationsrunde bestreiten.

 

Die vier Bestplatzierten beider Vorrundengruppen spielen im Viertelfinale über Kreuz gegeneinander: 1A vs. 4B, 1B vs. 4A, 2A vs. 3B und 2B vs. 3A. Die Gewinner der Viertelfinal-Begegnungen ziehen ins Halbfinale ein.

Die Sieger der Halbfinals spielen im Final um die Goldmedaille, während die Verlierer das Spiel um Bronze bestreiten.

Relegationsmodus

Die beiden Gruppenletzten bestreiten eine Best-of-Three-Relegationsserie. Das dritte Spiel findet nur statt, falls nötig. Der Sieger dieser Serie darf auch 2016 wieder an der IIHF World Junior Championship teilnehmen, während der Verlierer in die Gruppe A der Division I absteigt.

Drei-Punkte-Regel

Die Punktevergabe wird bei sämtlichen Spielen wie folgt gehandhabt:

  • 3 Punkte für einen Sieg nach der regulären Spielzeit
  • 1 Punkt pro Team bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit
  • 1 zusätzlicher Punkt für einen Sieg in der 5-minütigen Verlängerung oder im Penaltyschiessen im Anschluss an eine torlose Verlängerung
  • 0 Punkte für eine Niederlage nach der regulären Spielzeit

Ablauf der Verlängerung („Overtime“)

Steht ein Spiel nach der regulären Spielzeit unentschieden, so folgt nach einer 3-minütigen Pause eine 5-minütige Verlängerung, für die die Mannschaften die Seiten wechseln. Das Spiel endet, wenn die 5 Minuten abgelaufen sind oder ein Tor fällt. Die Mannschaft, die das Tor erzielt hat, gewinnt das Spiel. Fällt in der Verlängerung kein Tor, so folgt ein Penaltyschiessen. Sämtliche Verlängerungen bei IIHF-Spielen werden mit je vier (4) Feldspielern plus Torhüter in Angriff genommen.

Bestimmungen für die Verlängerung bei Spielen im Play-off-Modus:

  • Steht ein Spiel in der Relegationsrunde, der Platzierungsrunde, im Viertelfinal, Halbfinal oder im Spiel um Bronze nach der regulären Spielzeit unentschieden, so folgt nach einer 3-minütigen Pause eine 10-minütige „Sudden Death“-Verlängerung.
  • Die Teams wechseln für die Verlängerung die Seiten.
  • Die Mannschaft, die ein Tor in der Verlängerung erzielt, gewinnt das Spiel.
  • Steht das Spiel um Gold nach der regulären Spielzeit unentschieden, so folgt nach einer 15-minütigen Pause, in der das Eis gereinigt wird, eine 20-minütige „Sudden Death“-Verlängerung.
  • Die Teams wechseln für die Verlängerung die Seiten.
  • Die Mannschaft, die ein Tor in der Verlängerung erzielt, gewinnt das Spiel.
  • Fällt in der „Sudden Death“-Verlängerung kein Tor, so folgt ein Penaltyschiessen gemäss den Bestimmungen für das Penaltyschiessen.

Bestimmungen für das Penaltyschiessen („Shootout“)

Fällt in der Verlängerung kein Tor, so folgt ein Penaltyschiessen. Dabei gelten folgende Bestimmungen:

  • Drei verschiedene Schützen jeder Mannschaft schiessen die Penaltys abwechselnd, bis das entscheidende Tor erzielt wird.
  • Steht es nach drei Penaltys jeder Mannschaft immer noch unentschieden, wird das Penaltyschiessen mit einem „Tiebreak“-Verfahren mit jeweils einem Spieler je Mannschaft fortgesetzt. Es beginnt die Mannschaft, die in der ersten Penaltyserie als Zweite begonnen hat. Als Penaltyschützen können die gleichen oder neue Spieler eingesetzt werden.
  • Im „Tiebreak“-Verfahren kann auch immer derselbe Schütze für sein Team antreten.
  • Nur das entscheidende Tor zählt für das Resultat des Spiels.
  • Die Ausführung der Penaltys erfolgt auf beide Tore. Die im Penaltyschiessen benutzte Eisfläche muss „trocken“, also ohne Wasser, gereinigt werden.
  • Per Münzwurf wird entschieden, welche Mannschaft den ersten Penalty ausführt. Der Gewinner des Münzwurfs hat Wahl, ob seine Mannschaft als Erste oder als Zweite schiessen wird.
  • Ein Spieler, dessen Strafe nach Beendigung der Verlängerung nicht beendet ist, kann nicht für das Penaltyschiessen nominiert werden. Er bleibt auf der Strafbank oder in der Kabine.
  • Ein einmal nominierter Spieler kann nur im Falle einer Verletzung oder einer Strafe ersetzt werden.
  • Der Ersatzspieler schiesst als letzter.
  • Die Torhüter verteidigen dasselbe Tor wie in der „Sudden Death“-Verlängerung. Die Torhüter können nach jedem Schuss ausgewechselt werden.
  • Die Spieler beider Mannschaften schiessen die Penaltys abwechselnd, bis das entscheidende Tor erzielt wird.
  • Das entscheidende Tor wird dem Spieler, der es erzielt hat, sowie dem bezwungenen Torhüters zugeschrieben.

Ermittlung der Ranglisten-Reihenfolge bei Punktgleichheit

Sind zwei Mannschaften nach der Vorrunde punktgleich, entscheidet der direkte Vergleich über die Reihenfolge in der Rangliste, d.h. die Mannschaft, die die Direktbegegnung gewonnen hat, gilt als besser platziert.

Da die Drei-Punkte-Regel nicht zulässt, dass ein Spiel unentschieden ausgeht, wird die Ranglisten-Reihenfolge bei Punktgleichheit von drei oder mehr Mannschaften in einer Turnierrangliste folgendermassen ermittelt:

Bei Punktgleichheit von mehr als zwei Mannschaften wird eine Untergruppe gebildet und das im Folgenden dargelegte Entscheidungsverfahren kommt zur Anwendung. Dieses Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis die Punktgleichheit nur noch zwei oder gar keine Mannschaft mehr betrifft. Bei Punktgleichheit zweier Mannschaften entscheidet die Direktbegegnung über die Platzierung, da das Spiel nicht unentschieden ausgehen kann. Liegt keine Punktgleichheit vor, erfolgt die Platzierung gemäss den entsprechenden Kriterien.

Kriterium 1: Es wird eine Untergruppe gebildet, in die nur die Ergebnisse der beteiligten Mannschaften untereinander einfliessen. Die Reihenfolge ergibt sich aus den in den Direktbegegnungen gewonnenen Punkten.

Kriterium 2: Besteht nach dem Kriterium 1 noch immer Gleichheit, entscheidet die bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Mannschaften.

Kriterium 3: Besteht nach den Kriterien 1–2 noch immer Gleichheit, entscheidet die höhere Anzahl der erzielten Tore aus den Direktbegegnungen.

Kriterium 4: Besteht nach den Kriterien 1–3 noch immer Gleichheit, entscheidet das Ergebnis der punktgleichen Mannschaften gegen das Team, das in der Vorrundentabelle am nächsten, aber über den punktgleichen Mannschaften platziert ist. Das punktegleiche Team mit dem besten Ergebnis (1. Punkte, 2. Tordifferenz, 3. erzielte Tore) gegen jenes Team ausserhalb der Untergruppe gilt als besser platziert.

Kriterium 5: Besteht nach den Kriterien 1–4 noch immer Gleichheit, entscheiden die Begegnungen der punktgleichen Mannschaften gegen die nächsthöher platzierte Mannschaft ausserhalb der Untergruppe.

Kriterium 6: Besteht nach den Kriterien 1–5 noch immer Gleichheit, werden die Mannschaften entsprechend der Weltranglistenposition, die sie vor dem Turnier innehatten (Setzliste), klassiert.

Anmerkung: Wenn noch nicht alle Direktbegegnungen in einem laufenden Turnier ausgetragen wurden, werden die punktgleichen Mannschaften nach folgenden Kriterien klassiert: 1. geringere Anzahl Spiele, 2. Tordifferenz, 3. erzielte Tore, 4. Weltranglistenposition vor dem Turnier.

Weitere Informationen

Klicken Sie hier, um das Regelbuch und das Sportreglement der IIHF herunterzuladen (nur auf Englisch verfügbar).

Spielberechtigung

Um bei der IIHF World Championship, beim olympischen Eishockey-Turnier und bei den Qualifikationsspielen zu diesen Wettbewerben spielberechtigt zu sein, müssen die Spieler folgende Kriterien erfüllen:

- Jeder Spieler muss der Zuständigkeit eines nationalen Mitgliedsverbands der IIHF unterliegen.

- Jeder Spieler muss Staatsbürger der Nation sein, die er vertritt.

 

Erwerb einer neuen nationalen Spielberechtigung (Zwei-Jahre-Regel)

Wenn ein Spieler eine neue oder eine weitere Staatsbürgerschaft angenommen hat und sein neues Heimatland erstmals an einem Wettbewerb der IIHF vertreten will, muss er:
- beweisen, dass er nach seinem 10. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Saisons und 16 aufeinanderfolgende Monate (480 Tage) in den nationalen Wettbewerben seines neuen Heimatlandes aktiv gewesen ist und dass er in dieser Zeit weder in ein anderes Land transferiert wurde noch in einem anderen Land gespielt hat.

- im Besitz einer internationalen Transferkarte (ITC) sein, die den Wechsel in sein neues Heimatland bestätigt und mindestens 16 Monate (480 Tage) vor dem Beginn des IIHF-Wettbewerbs, an dem er teilnehmen möchte, genehmigt wurde.

 

Wechsel der nationalen Spielberechtigung (Vier-Jahre-Regel)

Ein Spieler, der schon zuvor in einem IIHF-Wettbewerb aktiv gewesen ist, kann seine nationale Spielberechtigung wechseln (allerdings nur einmal in seinem Leben als Spieler), wenn er:
- Staatsbürger seines neuen Heimatlandes ist.

- mindestens vier aufeinanderfolgende Jahre (1460 Tage) in den nationalen Wettbewerben seines neuen Heimatlandes aktiv gewesen ist und in dieser Zeit weder in ein anderes Land transferiert wurde noch in einem anderen Land gespielt hat und in diesen vier Jahren nie für sein bisheriges Heimatland an einem IIHF-Wettbewerb gespielt hat.

- im Besitz einer internationalen Transferkarte (ITC) ist, die den Wechsel in sein neues Heimatland bestätigt und mindestens vier Jahre vor dem Beginn des IIHF-Wettbewerbs, an dem er teilnehmen möchte, genehmigt wurde.

Geschichte

Jahr

Gold

Silber

Bronze

Spielort

1999

Finnland

Schweden

Slowakei

Füssen / Kaufbeuren (Deutschland)

2000

Finnland

Russland

Schweden

Kloten / Weinfelden (Schweiz)

2001

Russland

Schweiz

Finnland

Heinola / Helsinki / Lahti (Finnland)

2002

USA

Russland

Tschechien

Piestany / Trnava (Slowakei)

2003

Kanada

Slowakei

Russland

Jaroslawl (RUssland)

2004

Russland

USA

Tschechien

Minsk (Weissrussland)

2005

USA

Kanada

Schweden

Ceske Budejovice / Pilsen (Tschechien)

2006

USA

Finland

Tschechien

Ängelholm / Halmstad (Schweden)

2007

Russland

USA

Schweden

Tampere / Rauma (Finnland)

2008

Kanada

Russland

USA

Kasan (Russland)

2009

USA

Russland

Finnland

Fargo (USA)

2010

USA

Schweden

Finnland

Minsk / Bobruisk (Weissrussland)

2011

USA

Schweden

Russland

Crimmitschau / Dresden (Deutschland)

2012

USA

Schweden

Kanada

Brno / Znojmo (Tschechien)

2013

Kanada USA Finnland

Sotschi (Russland)

2014

USA Tschechien Kanada

Lappeenranta / Imatra (Finnland)

2015

USA Finnland Kanada

Zug / Luzern (Schweiz)

 

Medaillenspiegel

No.

Country

Gold

Silver

Bronze

Total

1

USA

9

3

1

13

2

Russland

3

4

2

9

3

Kanada

3

1

3

7

4

Finnland

2

2

4

8

5

Schweden

0

4

3

7

6

Slowakei

0

1

1

2

7

Tschechien

0

1

3

4

8

Schweiz

0

1

0

1

 

Zug

 

WILLKOMMEN IN ZUG, dem zentral gelegenen und sportbegeisterten Städtchen

 

Zug ist eine knappe Autostunde vom Flughafen Zürich entfernt. Die Region ist eingebettet in eine wunderschöne hügelige Landschaft mit zwei Seen und liegt am Rande der Alpen. Sie ist berühmt für ihre saftigen Kirschen sowie die internationale Geschäftswelt und ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten. Zug ist die sportliche Heimat des EVZ, der seine Heimspiele der Swiss National League A in der Bossard Arena austrägt. Dieses Stadion wird auch Schauplatz sein für die Spiele der vom Gastageber angeführten Gruppe B sowie für die Halbfinals und den Finaltag.

Sehenswürdigkeiten:

  • Altstadt
  • Seepromenade
  • Landschaft


Weitere Informationen: www.zug-tourismus.ch/de

Zug Altstadt Gross Zug Altstadt Zytturm2

Fotos: Zug Tourismus

Luzern

 

WILLKOMMEN IN LUZERN, der berühmten und wunderschönen Stadt

 

Das avantgardistische Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) von Jean Nouvel prägt das Stadtbild genauso wie die Sehenswürdigkeiten, die schon Jahrhunderte überdauert haben. Die Museen, Theater und Festivals sorgen für die perfekte Mischung aus Tradition und Trend, archaischem Brauchtum und Hightech und machen Luzern so zu einer Kulturstadt erster Klasse. Tauchen Sie ein in diese Stadt, geniessen Sie das einmalige Panorama, flanieren Sie den Quais entlang und seien Sie nicht überrascht, wenn Sie die Leuchtenstadt nie mehr verlassen möchten. Der Charme Luzerns ist nämlich legendär. Im Eiszentrum Luzern werden die Spiele der Gruppe A ausgetragen. Die Halbfinals und der Finaltag finden in Zug statt. Das Eiszentrum ist ideal gelegen, nur ein Steinwurf von See und Stadtzentrum entfernt.

Sehenswürdigkeiten:

  • Historische Kapellbrücke
  • Altstadt
  • KKL Luzern
  • Verkehrshaus der Schweiz


Weitere Informationen: www.luzern.com/de

Luzern Schweizerhofquai 12

Luzern Panorama Guetsch

Luzern Jesuitenkirche Reussquaimg 6552

Fotos: Elge Kenneweg

Spielorte

ARENA ZUG

 

Bossard Arena, General-Guisan-Strasse 4, 6303 Zug, www.bossard-arena.ch

 

ARENA LUZERN

 

Regionales Eiszentrum Luzern AG, Eisfeldstrasse 2, 6005 Luzern, www.eiszentrum.ch

Vorbereitungsspiele

 

Vorbereitungsspiele der U18-Nationalmannschaften, die an der IIHF Eishockey U18 Weltmeisterschaft 2015 teilnehmen.

 

4 Apr. 13:00 Slowakei  -  Tschechien Bratislava (SVK) 2-1 n.P.
4 Apr. 17:30 Deutschland  -  Schweiz Füssen (GER) 3-2 n.P.
6 Apr. 17:00 Tschechien  -  Slowakei Breclav (CZE) 1-2 n.P.
8 Apr. 19:30 Deutschland  -  Japan Füssen (GER) 5-2
9 Apr. 19:30 Deutschland  -  Japan Füssen (GER) 7-3
10 Apr. 19:30 Schweiz  -  Schweden Basel (SUI) 2-5
11 Apr. 19:30 Deutschland  -  USA Füssen (GER) 3-8
12 Apr. 16:00 Schweiz  -  Russland Luzern (SUI) abgebrochen (1-1)
13 Apr. 18:30 Slowakei  -  Kanada Zug (SUI) 0-5
13 Apr. 19:00 Schweden  -  Tschechien Basel (SUI) 1-4
13 Apr. 19:00 USA  -  Finnland Luzern (SUI) 7-2
14 Apr. 18:30 Deutschland  -  Kanada Zug (SUI)  

Hier klicken für Spieldaten, Statistiken und den Live-Ticker von den Spielen in der Schweiz.

Volunteers

 

Volunteers gesucht!

 

Erlebe auch Du vom 16. bis 26. April 2015 an der U18 Eishockey WM unter dem Motto POWER OF THE FUTURE die besten Nachwuchstalente und Power-Eishockey auf höchstem Niveau und melde dich gleich mit dem Anmeldeformular als Volunteer an. Gesucht sind motivierte Helfer, welche uns an diesem Anlass tatkräftig unterstützen. Wir garantieren Dir eine tolle und unvergessliche Zeit an der WM!

Medienakkreditierung

 

Medienakkreditierungen für die IIHF Eishockey-U18-Weltmeisterschaft 2015 in Zug und Luzern (Schweiz) können bis zum 22. März 2015 beantragt werden.

 

Klicken Sie hier um das Antragsformular herunterzuladen.

Bitte senden Sie das Formular an alexander.keller@swiss-icehockey.ch bzw. für Radio-, TV- und Video-Anfragen an die im Formular beschriebene Adresse.

Kontakt

2015 IIHF Ice Hockey U18 World Championship
Swiss Ice Hockey Federation

Hagenholzstrasse 81
CH - 8050 Zürich

Tel.: +41 44 306 50 50
Fax: +41 44 306 50 51

www.swiss-icehockey.ch